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Artikel Tagged ‘Guido Westerwelle’

Persönlichkeit und Politik

8. Juli 2010

Dieses Posting dokumentiert einen Vortrag, den ich in der vergangenen Woche an der Universität Bremen hielt.

Am 4. November 2008 fahre ich von Berlin nach Reinhardtsgrimma. Am nächsten Morgen halte ich dort ein Seminar für Redenschreiber. Ich verbringe die Nacht vor dem Fernseher – bis zur Siegesansprache Barack Obamas.

„Hallo Chicago, gibt es da draußen noch jemanden, der daran zweifelt, dass in Amerika alles möglich ist? Mehr…

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Flieh-Kraft

21. Juni 2010

"Les Bleus", die französische Nationalmannschaft, spielen verrückt. Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – alles für die Katz. Auflösung, wo man hinschaut.

Sie spielen wie die Berliner Regierung. Auch die verrückt. Auch die wie von Sinnen. Als sehnten sie sich danach, vom Platz gestellt zu werden. Einen Laufpass nach Hause zu erhalten. Fahnenflucht wird endemisch. Fliehkräfte nehmen überhand. Mehr…

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Mutismus als Machterhalt ?

19. Juni 2010

Es ist nicht so, dass der Mutismus Frau Merkels neu wäre. Dieses Blog hat schon immer Merkels Schweigen als ihre besondere Art des Redens und des Machterhalts gewürdigt. Ich darf mich selbst zitieren: "Im Falle der Bundeskanzlerin gilt für das Protokoll des Deutschen Bundestags auch das ungesprochene Wort." Mehr…

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Fundsachen – Krisenprosa

14. Juni 2010

Der Rhetorik-Blogger ist auf Reisen, wechselt dafür heute kurz in einen staccato-Ton und verweist auf Funde, die ihm der news feed dieses turbulenten Tages ins Haus geweht hat:

Der Guardian zitiert aus einem offenen Brief von Martin Wolf an den britischen Schatzkanzler George Osborne: 

"The imposition of futile misery is not an act of wise policy, but rather a sign of folly." Mehr…

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Metaphernschule: Geistige Achse

8. Juni 2010

"Ich rechne mit einer klaren Mehrheit für Wulff in der Bundesversammlung. Wulff ist ein Mann, der für die Bürger da ist und zugleich weiß, welche geistige Achse unsere Republik braucht."

Guido Westerwelles Worte dokumentieren den druckvoll dekorativen Drang dieses Denkers, den Dingen nicht allzu sehr auf den Grund zu gehen. Die Aussage bewegt sich, anders als man von dem Liberalen gewohnt ist, in einer Domäne, die sonst eher von Linken okkupiert wird: dem weiten Reich der Utopie. Was die Republik braucht (beim Rheinländer gilt der Konjunktiv immer als mitgedacht), also bräuchte, hat sie noch nicht. Mehr…

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